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Der Basilisk von Basel

Ein Hahn wurde im Jahr 1474 verbrannt mitsamt seinem Ei, das er gelegt hatte. Bevor er verbrannt wurde, schlitzte der Henker ihn auf und fand noch drei ungelegte Eier in ihm. Dies versetzte die Bevölkerung in Angst und Schrecken. Die Basler glaubten zu dieser Zeit, dass daraus ein Basilisk schlüpfen würde, wenn der eierlegende Hahn sieben Jahre alt war und die Eier im Mist einer Schlange ausgebrütet würden. Der Basilisk wird in der Legende als halb Schlange halb Hahn beschrieben und kann gerade aufgerichtet gehen. Sein Blick sprengt Steine. Wer ihm in die Augen sieht, stirbt. Das einzige Mittel sei, ihm einen Spiegel vor die Augen zu halten, damit er sich selber erblickte und starb. Einer Legende nach soll beim Gerberbrunnen in Basel ein Basilisk in einer Höhle gehaust haben. Bei der Galluspforte des Basler Münsters gibt es Abbildungen eines Basilisken, die aus dem 14./15. Jahrhundert stammen.


 2340,    27  Jun  2016 ,   Mittelland
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